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Fliegen, fahren oder kompensieren….

Zuletzt aktualisiert am 7. Juli 2017 um 0:15

Fliegen ist praktisch und manchmal unschlagbar billig: Selbst wenn ich für die Fähre von Kiel nach Oslo nichts bezahlen muss, kommt mich der Flug von Bremen nach Oslo  inklusive Anreise zum Flughafen, Airport-Bus in Oslo, Gepäckzuschlag der Airline etc. billiger als eine Bahnfahrkarte von Bielefeld zum Fährhafen in Kiel. Irrsinn? Ja, und der hat System: Städte, Länder und Gemeinden (also wir Steuerzahler) bezuschussen die kleinen Regionalflughäfen (aktuell zum Beispiel den neuen Flughafen Kassel-Calden oder die 120 Millionen Euro des Landes Rheinland-Pfalz für den Flughafen Hahn). Die Airlines zahlen dann nur geringe niedrige Start- und Landegebühren. Und: Sie müssen nicht für die Umweltschäden aufkommen, die die Fliegerei verursacht. Auch die bleiben an der Allgemeinheit hängen.

Ein Stück weit können Fluggäste (und auch die Reiseveranstalter) dem wenigstens mit „Kompensationszahlungen“ entgegenwirken. Auf der Internetseite von Atmosfair zum Beispiel gibt man Start- und Zielflughafen ein. Dann rechnet das Programm den CO2-Ausstoß des Fluges aus und schlägt eine Ausgleichszahlung vor. Mit dem so eingesammelten Geld finanziert Atmosfair weltweit Energiesparprojekte oder Windkraft- und Solaranlagen. Mehr zum „nachhaltigeren“, weniger umweltschädlichen Reisen gibt’s auch hier ….

Von Robert B Fishman

freier Journalist, Autor (Hörfunk und Print), Fotograf, Moderator, Reiseleiter und mehr

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