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Weiße Stadt Tel Aviv: Betonklötze staunen

Zuletzt aktualisiert am 18. Februar 2018 um 18:19

_I8A0198 Manchmal reicht warten. In den 70er Jahren war die Strandpromenade von Tel Aviv hypermordern. Bauklötze aus Beton am Meer, davor die Promenade aus Waschbeton. Mehr nicht. 1976 führte mich meine erste große Reise hier her. Ich staunte. Seitdem hat sich die Kulisse kaum verändert. Die 1970er sind wieder in, Brau- Grau- und Beigetöne, ja selbst das schmerzende giftgrün und knallorange von damals, dazu die Betonklötze der großen Hotelketten mit ihren gleichmäßigen Fassaden, ein Hauch Marzahn mit Luxusfüllung und Meerblick.
Das Bauhaus hat es schon geschafft: Die „Weiße Stadt“, Würfel, die in den 1930ern vor den Nazis geflohene Bauhausarchitekten hier erreichten ließen, zählt inzwischen zum Weltkulturerbe. Der Stolz Tel Avivs lockt Scharen von Architektur- und Kunsttouristen (mehr dazu demnächst). Mal schauen, ob das der Strandpromenade auch noch gelingen wird.

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Von Robert B Fishman

freier Journalist, Autor (Hörfunk und Print), Fotograf, Moderator, Reiseleiter und mehr

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